Für dieses Jahr habe ich mir viel vorgenommen, vor allem die Liste meiner lange geplanten und „das mache ich mal bei Gelegenheit“ Projekte endlich in Angriff zu nehmen!
Jetzt wo ich meinen Tag in viele kleine 15-Minunten Projekteinheiten geteilt habe, fällt es mir auch leichter viele Dinge auszuprobieren und zu testen. Das hilft mir vor allem dabei zu entscheiden ob und welche Dinge ich tatsächlich machen will.
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Mir passiert es viel zu oft, dass ich Stunden „verbummle“ und meine vorgenommenen Aufgaben für den Tag vor mir herschiebe. Da mich das in den letzten Monaten wirklich frustriert hat und ich das Gefühl hatte, nicht so schnell vorwärts zu kommen, wie ich mir das wünsche, habe ich beschlossen einige grundlegenden Verhaltensweisen zu ändern. Wie? ...
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Medien mal etwas vorsichtiger genießen? Du bist was du LIEST?
Im heutigen Informationstempo fällt es mir schwer, mich laufend informiert zu fühlen. Kaum habe ich ein Thema aufgeschnappt ist es a) schon wieder Schnee von gestern, b) wurde widerlegt oder c) wird von einer noch besseren, weitgreifenderen, reißerischeren etc. Geschichte überschrieben.
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Seit ich mir in der Schule Fächer auswählen konnte, habe ich mir Gedanken darüber gemacht was mich tatsächlich interessiert (also ich meine: "bewusst"). Plötzlich wurden mir die Inhalte mit denen ich mich beschäftigen sollte nicht mehr gänzlich „diktiert“. Noch größere wurde die Auswahl und die Freiheit dann mit der Wahl des Studiums.
Doch mit der Auswahl kam auch das Bewusstsein für die Einschränkungen, denn die Wahl scheint nur vordergründig sehr offen und frei zu sein. Ich kann nur bestimmte (scheinbar logisch zusammenpassende Fächerkombinationen) wählen, muss aus bestimmten Bereichen einen Kurs belegen, weil man das eben so macht usw.
Zwar kann ich noch hier und da in andere Themenbereich hinein schnuppern doch häufig muss ich mich für bestimmte Kurse oder Inhalte entscheiden, zumindest in Deutschland ist das so.
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Ich liebe Tage an denen irgendwie scheinbar 100 Ideen zusammenlaufen, ein Netz oder ein Mosaik ergeben und Dinge, die ich tue oder getan habe, plötzlich eine n Sinn ergeben. Es ist als würde ich einen Einblick in meine Zukunft erhalten und alles fühlt sich gut an.
Ich komme mir dann plötzlich erleuchtet vor. Nicht weil ich besonders schlau bin, besonders tolle Ideen oder Einfälle habe die mir Millionen auf’s Konto zaubern werden (vielleicht doch …) oder etwas in der Richtung. Es sind einfach tatsächlich erhellende, lichte Momente, in denen ich glaube etwas ganz klar zu sehen, eine Richtung zu haben und zu bemerken:
Es ist alles ok.
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Das Thema Scanner habe ich auf meinem Blog bisher nicht in dem Maße beachtet, wie ich das mal geplant hatte und das, obwohl es ein wichtiges Thema in meinem Leben ist. Ich werde hier einfach Geschichten von meinen unterschiedlichen Projekten schreiben, da jeder Scanner anders ist und andere Projekte macht oder diese anders organisiert. Wen es also interessiert was ich als Scanner so tue, der ist hier genau richtig.
Vielleicht finden einige von euch hier ja Ideen für eigene Projekte. Vielleicht – und das fänd ich toll – helfen meine Berichte ja dem ein oder der anderen dabei, Mut zu fassen und loszulegen bei etwas, das vorher unter „Geht nicht“ oder „was sagen die anderen dazu“ abgeheftet war und damit abgehakt war.
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„Du bist was du isst“ „Du bist Deutschland“ „Du bist ….“, ach ich weiß schon gar nicht mehr welche Werbung mir was erklärt was ich bin und zu sein habe.
Man ich bin ganz schön viel und bei all dem, was ich sein will und muss, ende ich vor allem in einem „Ich bin“ nämlich dem „Ich bin VERWIRRT“!
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Wenn du ein Scanner bist, kennst du sicherlich das Gefühl von „zu viele Gedanken“.
Das Gefühl von Unordnung im Kopf, das sich anfühlt wie eine Wohnung, in der alles auf dem Boden und auf den Möbeln verstreut liegt - nichts passt mehr zusammen und Platz hast du auch schon lange keinen mehr.
Statt aber auszumisten, zu sortieren und aufzuräumen, wie wir es mit einer Wohnung machen würden, gehen wir mit unsere Hirnordnung oft so um:
Wir haben den Überblick verloren, was wir schon alles besitzen und kaufen daher immer mehr ein (Seminare, Bücher, DVDs etc.), auch wenn wir das schon in mehrfacher Ausführung irgendwo herumliegen haben – nur WO?
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Die letzten Jahre habe ich damit verbracht frustriert zu sein und mich zu sorgen.
Ich habe vieles ausprobiert, war auch immer der Meinung, dass dies für mich persönlich nötig sei und dennoch hatte ich ständig diesen Druck im Nacken, der mit den Jahren stetig wuchs.
„Ich muss mich FESTLEGEN.“
Meine Freunde hatten schon lange Jobs gefunden in denen sie besser und besser werden konnten, die sie vielleicht nicht unbedingt glücklich machten, aber war ich auf der Jagd nach Glück tatsächlich besser dran?
Ich lernte mit Geld zu haushalten, weil ich nicht wusste, wann ich das nächste Mal wieder meinen Job schmeißen und weiterziehen wollte. Da ich viele Interessen hatte und vielen davon auch nachging sah mein Lebenslauf bald aus wie ein bunter Gemüsegarten was auf einem Arbeitsmarkt, der Monokulturen präferiert nicht sonderlich gut zu vermarkten war. SO mein Glaube!
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Seit Tagen mache ich mir nun schon Gedanken, wie ich erklären kann was ein Scanner macht, ist, fühlt und wie er/sie definiert wird.
Heute habe ich beschlossen: Ich lasse es bleiben!
Warum? Weil es zu viele Arten von „scannen“ und „Scannern“ gibt, um das in einem einzigen Artikel zu beschreiben. Ich werde also anfangen Geschichten zu schreiben/erzählen und wenn du mehr über Scanner wissen möchtest, musst du eben mehrere Artikel lesen und dir dann dein eigenes Bild machen - selbst „erarbeiten“ also!
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Hier ist natürlich nicht das Gerät gemeint! Ich würde einen Scanner als eine Art "Alles-Probierer/Woller" bezeichnen. Ähnlich wie das Gerät, so ist auch hier das Abtasten, Überprüfen, Rastern und Suchen gemeint ... nur tut dies hier eben ein Mensch, mit seiner Umwelt. Kurzum, ein Scanner ist das Gegenstück zu einem sogenannten "Spezialisten".

Der Scanner ist ein Phänomen und sieht stets die Auswahl an Möglichkeiten im Leben ... ein Scanner ist ein Weltensammler, ist neugierig und wissensdurstig.
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